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40 Firmen und Institutionen stellen sich vor

Haiger, 01.03.2018.traumjobs-kl

Wenn am 9. und 10. März die große Berufsbildungsmesse stattfindet, dann droht die Haigerer Johann-Textor-Schule aus allen Nähten zu platzen. „Rund 40 Firmen und andere Aussteller sind zu Gast, und wir hätten noch jede Menge weitere Plätze vergeben können“, freut sich Organisator Alexander Schüler (Leiter der Jahrgangsstufen 7 und 8). Haigers Bürgermeister Mario Schramm hat die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen, „weil das eine tolle Idee ist, die wir gerne unterstützen“.  Bauamtsleiter André Münker, der im Rathaus für die Wirtschaftsförderung zuständig ist, war von Beginn an an den Planungen beteiligt und ist ebenfalls begeistert: „Wir freuen uns sehr über das große Interesse aus der Wirtschaft.“

Die Messe ist am Freitag exklusiv bis 13 Uhr für die Schüler und Eltern der Johann-Textor-Schule geöffnet. Daran anschließend gilt das Angebot am Freitag von 13 bis 15 Uhr sowie am Samstag von 9 bis 14 Uhr für alle Interessierten – also auch Schüler, Eltern und Großeltern benachbarter Schulen. Nach der Veranstaltung an der JTS stehen in einem Zeitraum von mehreren Wochen jeweils spezielle „Tage der offenen Tür“ in den beteiligten Ausbildungsbetrieben an. Die genauen Termine werden bei der Berufsbildungsmesse an der Textorschule sowie auf den Internetseiten der beteiligten Firmen bekannt gegeben.

Traumjobs kennenlernen„Die Aktion ‚Haigerer Traumjobs‘ ist sehr wichtig für Haigerer Unternehmen, aber auch für junge Menschen, die bei diesen Tagen der offenen Tür Kontakte zu Firmen knüpfen können, um zum Beispiel Ausbildungsstellen live zu erleben“, fasst André Münker zusammen.

Diese Vorteile sieht auch Norbert Schmidt, der Direktor der Johann-Textor-Schule, der sich sehr über die gute Kooperation zwischen Schule, Stadt und Firmen freut. Ziel sei es, die Messe zu institutionalisieren und Schüler in Ausbildung zu bringen. In den kommenden Jahren soll es regelmäßig im Frühjahr ähnliche Aktionen zum Thema Ausbildung geben. Es sei wichtig, ein angemessenes Schulangebot für alle Bildungsschichten mit guten Perspektiven in jedem Bereich zu schaffen.

Die Organisatoren aus der Schule und dem Rathaus haben sich große Mühe gegeben, ein umfangreiches Programm auf die Bühne zu stellen. Die rund 40 Aussteller können die Aula, das Foyer, die Lernlounge und die Außenfläche der Johann-Textor-Schule nutzen.

Im Außenbereich zeigen die Firmen Fey und Kläs, wie gebaggert und gepflastert wird. Die Dachdecker Hain und Klein demonstrieren Schieferdeckungen, während die Isabellenhütte aus Dillenburg einen „Tesla“-Sportwagen mit elektroantrieb mit nach Haiger bringt. Auch die Post und diverse Innungen bringen ihre Fahrzeuge mit. Die Bundeswehr wird ihr „Infomobil“ auf dem Schulhof parken, der damit „komplett belegt ist“, wie Alexander Schüler vermeldet. Im Gebäude wird der humanoide Roboter „Pepper“ die Besucher unterhalten.

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Die Johann-Textor-Schule hatte vor zwei Jahren eine Berufsbildungsmesse ins Leben gerufen, um sowohl den Schülerinnen und Schülern als auch den Firmenvertretern die Möglichkeit zu geben, in einem entspannten Umfeld Kennenlern-Gespräche in kleinen Gruppen führen zu können. Grundgedanke der Ausbildungsmesse an der Johann-Textor-Schule sei es, die Schülerinnen und Schüler nicht sich selbst zu überlassen, sondern sie genau dort abzuholen, wo sie sind. „Im vertrauten Umfeld der Schule und eng begleitet von ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern möchten wir sie mit den verschiedensten Ausbildungsbetrieben der Region in Kontakt bringen.“

„Ich bin froh und stolz, eine so aktive Schule wie die JTS am Wirtschaftsstandort Haiger zu haben, die sich ganz hervorragend um das Leben der Schüler nach dem Schulabschluss kümmert“, sagte Bürgermeister Schramm. Was hier in enger Kooperation zwischen der Johann-Textor-Schule –in diesem Fall Alexander Schüler , André Münker vom städtischen Fachdienst Wirtschaftsförderung sowie den tollen Betrieben, Dienstleistern, Institutionen, Verbänden und öffentlichen Diensten gelaufen sei, bewerte er als „genial und großartig“.

Der Erfolg gebe allen Beteiligten recht. „Ich kann nur sagen, wenn alle wie bereits geschehen an einem Strang ziehen, kann hier etwas entstehen, das zumindest hessenweit seinesgleichen sucht“, sagte Schramm und dankte allen Mitwirkenden.

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