StartVeranstaltungenVeranstaltungshinweis: "Hexenjagd"

Veranstaltungshinweis: "Hexenjagd"

theaterHerzliche Einladung zum Theaterstück

"Hexenjagd" nach Arthur Miller

08. und 09. Juni 2018, 19.30 Uhr 

Aula der Johann-Textor-Schule

Darstellendes Spiel 10 / Leitung: Thorsten Tobor / Eintritt 3 €

HANDLUNG

Das Original „Hexenjagd“ (engl. Originaltitel „The Crucible“) aus dem Jahre 1953 von Arthur Miller spielt im Jahre 1692 in Salem, Neuengland, heutiger US-Bundesstaat Massachusetts.
In einem Wald veranstalten die 17-jährige Abigail und ihre Freundinnen eine nächtliche Geisterbeschwörung. Harmloser jugendlicher Schabernack, wenn sie nicht von Pastor Parris beobachtet worden wären. Denn seine Tochter und andere Mädchen erholen sich nicht von dem Schock der Entdeckung und werden ohnmächtig und krank, was aber nur von ihnen vorgetäuscht wird, um sich selbst zu schützen.

Da die „Krankheiten“ der Kinder nicht von Ärzten zu erklären sind, entsteht schnell das Gerücht von übernatürlichen Ereignissen, von Teufelsbeschwörung und Hexerei. Und die Mädchen, allen voran Abigail, merken sehr schnell, dass sie sich selbst vor Strafe bewahren können, wenn sie andere beschuldigen, sie zu ihrem verbotenen Tun getrieben zu haben. Eine Hexenjagd auf unbescholtene Bürger beginnt.

HINTERGRUND & AKTUALITÄT

Das Stück „Hexenjagd“ basiert auf tatsächlichen Ereignissen; die Figuren der historischen Hexenverfolgung sind zum Teil namentlich übernommen, einige Textpassagen entsprechen wörtlich Aufzeichnungen aus dieser Zeit.

INSZENIERUNG

Die Inszenierung mag verstören und berühren, sie verweigert sich jedoch bewusst aller allzu offensichtlichen Aktualisierungsofferten. Nur in einer behutsamen Aktualisierung der Sprache und in der Darstellungskunst der Schüler/innen flammen immer wieder die Themen auf, die Arthur Millers 1953 uraufgeführtes Stück anbietet: Bigotterie, Verrat, Denunzierung, Rache, Hatz auf Fremdes, Hysterie, Glaubens- und Massenwahn, Missbrauch politischer Macht und tödlicher Angst. Alles in allem ein Stück „Welttheater“. Eine Welt, in der Gut und Böse verschwimmen.

AUTOR

Arthur Miller (1915–2005), als Sohn eines jüdischen Einwanderers in New York geboren, wurde nachhaltig geprägt durch die Depressionszeit der 30er Jahre. Die Thematik dieses Stückes und sein soziales Engagement trugen dazu bei, dass Miller in den 50er Jahren der McCarthy-Ära als Amerikagegner verdächtigt wurde. 2003 wurde Miller mit dem Jerusalempreis für die Freiheit des Individuums in der Gesellschaft ausgezeichnet.

PERSONEN

Abigail Williams         Anne Jainta
John Proctor         Till Furco
Elizabeth Proctor         Merle Womser
Mary Warren         Deborah Meiners
Mercy Lewis         Lydia Weiß
Parris             Mark Werner
Betty Parris             Annika Zeininger
Tituba             Celina Ritschel
Thomas Putnam         Marcel Schubert
Ann Putnam         Kathleen Friesen
Rebecca Nurse         Victoria Kresta
Francis Nurse         Annika Schol
Giles Corey             Philipp Kloft
Martha Hopkins         Célestine Schönau
Sarah Good         Janine Schüler
Magdalena Osburn     Marie Moos
Susanna             Alida Meiners
Therese Danforth         Julia Kaiser
John Hathorne         Jonas Winkel
Jenna Hale            Lena Ploschies
Cheever             Carlotta Deffner

 

Informationen für Grundschuleltern

Suche


Zum Anfang