Haiger, 25.06.2025
Ganz und gar nicht ins Wasser gefallen ist der gestrige Dienstag für die Realschüler des Jahrgangs 7. Passend zur heißen Jahreszeit stand an diesem Tag für die Schülerinnen und Schüler die Erforschung des kühlen Nass auf dem Programm.
Ziel des Wassertages, der von dem Verein „Pure Water for Generations“ e.V. ausgerichtet wurde, war es, die Jugendlichen für die Wichtigkeit von Wasser für unsere Umwelt und unser Leben und einen sinnvollen Umgang damit zu sensibilisieren. Unterstützt wird der Verein dabei von zahlreichen Stiftungen und Partnern aus der Wirtschaft. Mittlerweile haben bereits mehr als 5000 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland und Österreich an den Wassertagen teilgenommen.
Zum Einstieg sahen die Textorianer den Film „2467km – Eine Reise bis ins Schwarze Meer”, der den Vereinsgründer Pascal Rösler auf seiner Reise mit dem Stand-Up-Paddle-Board auf der Donau von München bis ans Schwarze Meer begleitet. In dem Film schildert er seine Vision, Menschen für den Umgang mit Wasser zu sensibilisieren und das Wasser der Donau in 25 Jahren wieder trinkbar zu machen.
Im Anschluss ging es für die Schülerinnen und Schüler mit dem Bus an den Aartalsee, wo sie unter Begleitung von Maria Werner von „Pure Water for Generations“ e.V. vier unterschiedliche Stationen absolvierten. Bei der Station „Aktiv werden“ sammelten sie Müll und ordneten diesen auf einem Zeitstrahl danach ein, wie lange er im Wasser hält. Dabei lernten sie, dass eine Plastikflasche Wasser mehr als 400 Jahre lang verschmutzt.
Um „Leben“ ging es an der zweiten Station, wo die Jugendlichen aus Naturmaterialien wie Sand und Kies einen Wasserfilter bauten und so mehr über den Wasserkreislauf erfuhren. „Achtsamkeit“ war das Thema der dritten Station, an der es darum ging mittels Yoga- und Meditationsübungen Stille wahrzunehmen und so das Wasser in unserem Körper zu spüren.
Kreativität war an der letzten Station gefragt, wo jeder Teilnehmer ein Bild zum Thema „Wasser“ gestalten durfte. Diese Bilder werden anschließend digital eingescannt und zu einem großen Wassertropfen zusammengefügt.
Als Highlight durften die Schülerinnen und Schüler dann noch im See schwimmen. Aufgrund des starken Windes durften sie diesmal nur auf dem Trockenen selbst auf einem Stand-Up-Paddle-Board stehen.
„Es war ein erlebnisreicher Tag und es hat viel Spaß gemacht“, fasste eine Schülerin ihre Eindrücke zusammen.
