18 Schüler der Klasse neun hatten sich im Sommer im Rahmen des
Fachbereichs Religion in die Gruppe eingewählt. Alle 14 Tage arbeiteten
sie jeweils vier Stunden an der Kooperation der beiden Institutionen.
Zwei Stunden dienten der Vor- und Nachbereitung und zwei Stunden
besuchten sie Bewohner des Alten- und Pflegeheims in der Donsbacher
Straße. Bei gemeinsamen Spielerunden, Kochnachmittagen und geselligem
Beisammensein hätten die Jugendliche viel über das Alter und vor allem
das Leben im Alter erfahren, so Graben. Damit sei eines der Ziele
erreicht. Einander kennenlernen, miteinander ins Gespräch gekommen, die
eigene soziale Kompetenz erweitern und auch einen Berufszweig einsehen
seien die Hauptaspekte für das Projekt gewesen. Bei zwei Schülerinnen
hat die Zusammenarbeit mit dem Haigerer Alten- und Pflegeheim Ströhmann
die Neugier auf die ältere Generation besonders geweckt. Svenja Lotz
und Jasmin Herold besuchen die Heimbewohner auch nun in ihrer Freizeit
regelmäßig. Jeden Dienstag setzten sich die beiden mit den älteren
Menschen in der Einrichtung auseinander. "Es ist interessant zu hören,
was sie erlebt haben und erzählen können", sagt Svenja Lotz. In der
zweiten Hälfte des Schuljahres 2007/08 steht nun auch für die Klassen
zehn im Fachbereich Religion eine Zusammenarbeit mit dem Altenheim des
Deutschen Roten Kreuzes (DRK) auf dem Stundenplan. Allerdings nur für
diejenigen, die sich in die entsprechende Gruppe eingewählt
haben.
(Haigerer Kurier , 16.12.2007, Text und Foto: kaw.)